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Landkreis Hildesheim – überflutete Straßen, vollgelaufene Keller – 25.-28.07.2017.

Landkreis Hildesheim – Nach den langen andauernden Regenfällen, den Tagen zuvor, traten in Teilen des Landkreises Bäche und Flüsse über die Ufer. Einige Straßen konnten nicht mehr befahren werden und in vielen Ortschaften stand der Wasserpegel bereits im Erdgeschoss vieler Wohnhäuser und Betrieben. Am Dienstagabend, den 25.05., wurde Hilfe von den Hilfsorganisationen aus dem Landkreis Göttingen aus Hildesheim angefordert. In wenigen Stunden wurde eine Kreisfeuerwehrbereitschaft mit einzelnen Zügen aus vielen Ortsfeuerwehren des Landkreises zusammengestellt. Gegen 22 Uhr fuhren 21 Fahrzeuge und 140 Einsatzkräfte der Feuerwehren einen Sammelpunkt in Hildesheim an. Unter den Einsatzkräften auch sechs Kameradinnen und Kameraden aus Reyershausen und fünf aus Harste, mit jeweils einem Fahrzeug aus den beiden Feuerwehren. Vor Ort in Bad Salzdetfurth angekommen mussten die Einsatzkräfte Sandsäcke füllen und später auch verlegen. Kellerauspumpen war einer der Hauptaufgaben unserer Leute. Sie wurden in einer kleinen Siedlung im Ort Klein Düngen eingesetzt und haben dort zusammen mit anderen Göttinger Wehren etliche Keller leergepumpt. Das Regenwasser wurde über mehrere B-Leitungen in einen nahegelegenen Bach gepumpt. Von dem aus das THW das Wasser weiter in einen Fluss gepumpt hat, wo es weiter abfließen konnte. Dies wurde möglich, nachdem der Pegel des Flusses gesunken war. Weiterhin wurde versucht das Oberflächenwasser und den Grundwasserspiegel durch wegpumpen des Wassers zu senken, da immer wieder Grundwasser in den Kellern nachlief. Unsere Einsatzkräfte waren zum Teil rund 20 Stunden im Einsatz und wurden von der Betreuungseinheit des DRK Duderstadt und des Malteser Hilfsdienstes aus Göttingen verpflegt. Geschlafen wurde auf Feldbetten in einer Sporthalle und einem Schulgebäude im sechs Kilometer entfernten Ort Bodenburg. Nach zwei Tagen, den 27.07., wurde ein Teil unserer der Kräfte aus den Feuerwehren aus Emmenhausen (1), Harste (1), Lenglern (1) und Reyershausen (6) abgelöst. Auch die ausgewechselten Kräfte wurden weiter in der kleinen Siedlung eingesetzt. Besonders positiv war die Verpflegung für uns von den betroffenen Familien. Trotz, dass sie viel Hab und Gut aus den Kellern und teils Erdgeschoss verloren hatten, wurden Brote und Brötchen für die Einsatzkräfte geschmiert. Auch an Kaffee, Getränken, Obst und immer wieder einem Danke mangelte es nicht. So eine gegenseitige Hilfsbereitschaft motivierte die Einsatzkräfte deutlich. Es gab aber auch Kritik, warum es soweit kommen musste. Diese galt aber eher den Verwaltungen vor Ort, als den eingesetzten Feuerwehren. Am Freitagmittag, den 28.07, war die Siedlung größtenteils abgearbeitet und das THW übernahm zusammen mit der örtlichen Feuerwehr die weiteren Arbeiten. Die Kreisfeuerwehrbereitschaft aus Göttingen wurde weiter nicht benötigt und konnte so die Heimreise antreten. 
 
Feuerwehren: Freiwillige Feuerwehren Emmenhausen, Harste, Lenglern und Reyershausen





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Bilder von eingesetzten Feuerwehren